Sie sind beim Surfen mit Ihrem Brett auf der Suche nach den optimalen Bedingungen? Ob mit Segel, Schirm oder Paddel: Auf dem Bodensee sind Sie bestens aufgehoben.

Ideale Bedingungen zum Windsurfen im Bodensee

Die stabile Ostwindlage und das milde Klima liefern gute Surfbedingungen, durchziehende Tiefdruckgebiete bringen ab und an kräftigen Wind. Daher müssen Sie für den nächsten Surf-Kurs nicht bis nach Italien, Spanien oder Frankreich fahren, sondern können auch den Bodensee dafür nutzen. Ideal für Anfänger sind die Sommermonate, wenn die Wassertemperatur am Bodensee zwischen 20 und 24 Grad liegt und moderate Windbedingungen herrschen, um das Segelaufholen, anfahren und drehen üben zu können. Sollten die ersten Versuche nicht funktionieren, landen Sie im warmen Wasser oder können sich gegen die Kälte mit einem Neoprenanzug schützen. Für fortgeschrittene Surfer sind vor allem das Frühjahr und der Herbst eine Herausforderung, wenn sich der See von seiner rauen Seite zeigt. Die Höhe der Wellen ist dabei zwar nicht vergleichbar mit jener in den südlichen Ländern, fortgeschrittene Surfer werden aber durch den Wind am See trotz allem herausgefordert.

Für Anfänger finden in den Sommermonaten regelmäßig Surf-Kurse von verschiedenen Anbietern statt. Hier werden die wichtigsten Grundlagen erklärt und die ersten Versuche können unternommen werden. Auch für Fortgeschrittene oder Gruppen werden diese Kurse angeboten. Alle, die individuell surfen möchten, können sich die Ausrüstung direkt in Lindau leihen. Die wichtigsten Adressen für die Anmeldung oder den Verleih finden Sie hier. Dort erhalten Sie neben wertvollen Tipps auch Bretter, Segel und Neoprenanzüge.

Kiten im Bodensee

Das Kiten am Bodensee ist nur mit einer Sondergenehmigung und in bestimmten Zonen erlaubt. Im Landkreis Lindau ist Kiten verboten. Mit einer Ausnahmegenehmigung ist es im Bodenseekreis, im Landkreis Konstanz sowie in Vorarlberg gestattet. Für die Schweiz bedarf es keiner Genehmigung, jedoch darf dort ebenfalls nur in bestimmten Gebieten gekitet werden. Ausnahmegenehmigungen sind bei der Schifffahrtsbehörde zu beantragen.