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Grabstätten im Alten Aeschacher Friedhof
   

0092   zum Ende

„Fahr langsam zum Friedhof“. Mit dieser 1935 von Ludwig Dietz  geschaffenen Majolika-Plastik ermahnte der Lindauer Ehrenbürger und Mäzen Ludwig Kick alle Passanten:  „Lieber 40 fahren und 80 werden!“.

Sie ist über der verkehrsreichen Kreuzung Langenweg-Anheggerstraße an der Außenmauer des Alten Friedhofs angebracht.



0093

Die gotische Kröll-Kapelle, um 1510 erbaut aus Steinen der einstigen in der Nähe gelegenen Römervilla. Die 1520 geweihte Kapelle für den Lindauer Kirchhof, war Begräbnisort der Lindauer Patrizierfamilie Kröll, 1831-1931 Leichenhaus, heute Lapidarium mit einer Sammlung von bedeutenden Grabsteinen aus der Renaissancezeit. Nicht öffentlich zugänglich.



0094

Eingang zur gotischen Kröll-Kapelle über den sogenannten Armsünderplatz, auf dem seit 1616 in ungeweihter Erde Hingerichtete, Selbstmörder und ungetaufte Kinder vergraben wurden.



0095    zum Anfang

Grabtafel mit Wappen für Hans Karl von Eglofstein-Gailenreut † 1557.
Vom Inselfriedhof bei St. Stephan an die Außenmauer der Kröll-Kapelle transponierter, altrestaurierter Sandstein.



0096   Grab-Nr. 02-04a

Südseitige Friedhofmauer entlang des Langenwegs. Die in Nischen untergebrachten „Erbbegräbnisse“ wurden zwischen 1510 und dem Beginn des 20. Jahrh. mehrfach neu belegt. Hier die transponierten Grabmale des berühmten Lindauer Bildhauers Esaias Gruber und des ev. Stadtpfarrers und Herausgebers der „Geschichte der Stadt Lindau“ Dr. Karl Wolfahrt † 1949. Vor einer unlesbar verwitterten Sandstein-Namenstafel steht ein Monolith mit zwei Bronzemedaillons, das Grabmal für den evangel. Stadtpfarrer, Ehrenbürger Gustav Reinwald 1898.



0097    Grab-Nr.02

Grabmal des Lindauer Bildhauers Esaias Gruber d. Ä.† um 1595. Originalepitaph im Stadtmuseum Lindau.

0098  Grab-Nr. 04

Aufrechtstehender behauener Naturstein mit zwei Bronzemedaillons.Entwurf Prof. Friedrich von Thiersch. Grabmal des 1898 verstorbenen ev. Stadtpfarrers und Ehrenbürgers Gustav Reinwald, Ordner des Lindauer Stadtarchivs, Begründer des Lindauer Museumsvereins und des Bodensee-Geschichtsvereins.

 



0099  Grab-Nr. 04 - 07

Grabnischen entlang der südlichen Friedhofmauer. Links das neoklassizistische Grabhäuschen mit Runddach und Gruft von Friedrich Wilhelm Reichsgraf von Quadt-Wickradt-Isny † 1860 auf Schloß Moos.

 



0101  Grab-Nr. 07

Neoklassizistischer Grabstein von Friedrich Wilhelm Reichsgraf von Quadt-Wyckradt-Isny. Weißer Marmor, in Form eines zinnenbewehrten Altarausatzes. Unter einem Christuskopf mit wallendem Haupt- und Barthaar wird das Familienwappen von steigenden Bären flankiert. Links und rechts der Namenstafel steht ein in die Scheide gestecktes, von einem Gürtel umfangenes Schwert. Signiert Anselm Sickinger.

 



0103   Grab-Nr 013-09

Grabhäuschen, z.T. von der Bildhauerwerkstatt Esaias Gruber um 1500 gefertigte Ädikulen entlang der südlichen riedhofmauer. Wiederbelegt bis um 1930.

 



0104 Grab-Nr. 11

Grabnische mit flankierenden Säulen. Auf Putz gemalte Siegespalme über der entfernten Namenstafel.


0105 Grab-Nr. 12

Renaissance-Grabmal, 1861-1880 wiederbelegt von Familie Schielin. Vier geflügelte Putten halten die gemalte Namenstafel. Die gewölbte Nische wird von Seitenwangen getragen, die an der Stirnseite geschuppt und mit weiblichen Engeln, Schnecken und Akanthusblättern dekoriert sind, typisch für die Lindauer Bildhauerwerkstatt Esaias Gruber Vater und Sohn.

0106 Grab-Nr. 13

Traufständiger, ziegelgedeckter Spitzgiebel mit floralem Flach-Relief und einst vergoldetem Kreuz im Giebelfeld. Grabstätte Familie Andreas Helmensdorfer.

0107 Grab-Nr. 14 - 13

Renaissance-Seitenwangen aus der Bildhauerwerkstatt Esaias Grubermit Putten und den typischen Schnecken- und Bandornamenten.

0108 Grab-Nr. 16

Einst bunt ausgemaltes Kreuzgratgewölbe über einer Gruft. An den Wänden überall Reste vielfarbiger Jugendstilmalerei. Grabstätte Familie Schupp und Johanna Friederike Egg geb. Stoffel † 1864

0109 Grab-Nr. 22

Grabstätte des Bürgermeisters Adam Deller † 1586 und seiner Ehefrau Magdalena Hünlin † 1577 mit barockem Kunstschmiedegitter.

0110 Grab-Nr. 22

Namenstafel an Grab des Bürgermeisters Adam Deller † 1586 und seiner Frau Magdalena Hünlin † 1577, die von zwei Putten gehalten wird. Kopie. Die originale Bronzeplatte befindet sich in der Kröll-Kapelle.

0111 Grab-Nr. 34 - 32

Ädikulen und Grabmonumente entlang der Ostmauer.

0112 Grab-Nr. 32

Barockes Auferstehungsfresko, restauriert 1960. Grabstätte von Aug. Friedrich Richter † 1861 und Anna Maria Barbara Richter † 1838 wiederbelegt.

0113 Grab-Nr. 34

Neugotisches Grabmonument der Familie Joh. Georg Banner, kgl. Poststallmeister "zur Krone". Sandstein mit aufgesetztem Maßwerk und Wappen im Giebel. Stein und Namenstafeln bedrohlich verwittert.

0114 Grab-Nr. 38 - 32

Grabnischen entlang der östlichen Friedhofmauer mit klassizistischen und modernen Namenstafeln. Familien Kinkelin.
 


0115 Grab-Nr. 38 - 37

Unter gleichförmigen Grabnischen klassizistisches Grabmonument aus weißem Marmor für Georg Friedrich Kinkelin, königl. bayerischer Stiftungsadministrator † 1848 und Frau Luise Friederike † 1846. Moderne Familientafel aus rosa Marmor mit allen Geburts- Heirat- und Sterbedaten in memoriam der Familie Kinkelin 1848 -1993; Weiße Marmortafel mit floral verzierter Einfassung. Kinkelin 1885-1925.

0116 Grab-Nr. 39 39a 38

Unter gleichförmigen Grabnischen Doppelgrabstein der Familien Nagel und Schneider. Drei Pilaster mit korinthischen Kapitellen unterteilen die beiden Tafeln mit den reichverzierten Familienwappen der Verstorbenen, Bürgermeister Johann Nagel † 1644 und Bürgermeister und Spitalpfleger Ludwig Schneider † 1688. Steinmetzzeichen AEG Esaias Gruber.

0117 Grab-Nr. 39

Grabmonument des Bürgermeisters Johann Nagel † 1644. Sein reichverziertes Wappen zeigt einen steigenden Löwen, der einen Nagel hält. Aus der Werkstatt Esaias Gruber. Kunststeinkopie, Original im Lapidarium der Kröll-Kapelle.

0118 Grab-Nr. 39a

Grabtafel für Ludwig Schneider, Bürgermeister und Spitalpfleger † 1688 Aus der Werkstatt Esaias Gruber. Kunststeinkopie, Original im Lapidarium der Kröll-Kapelle.


0119 Grab-Nr. 41

Grabstätte der Familien Bernhard Frey, Küfermeister und Schobloch 1848-1909. Die von flankierenden Pfeilern getragene Nische an der inneren Friedhofsmauer schützt die Namenstafeln und Wandmalereien, Engelskopf und Siegespalmen.

0120 Grab-Nr. 41,1

Namenstafeln an der Grabstätte der Familien Frey und Schobloch.
 


0121 Grab-Nr. 45

Grabhäuschen mit ziegelgedecktem Spitzgiebel. Familie Schobloch Belegt 1857 - 1936.
 


0122 Grab-Nr. 50 - 49  
Grabhäuschen entlang der inneren Friedhofsmauer.
0123 Grab-Nr. 49  
Blick in das Innere des Grabhäuschens der Familie Spengelin-Folie-Gassner-Semler. Belegt 1851 - 1906.
0124 Grab-Nr. 55 - 49  
Grabhäuschen mit kupfergedeckten und ziegelgedeckten Spitzgiebeldächern entlang der inneren Friedhofmauer.
0125 Grab-Nr. 51 50 49  
Grabhäuschen mit kupfergedeckten und ziegelgedeckten Spitzgiebeldächern entlang der inneren Friedhofmauer.
0126 Grab-Nr. 50  
In Stein gehauene, mit barocker Schrift reichbeschriftete Gedenktafel der Familie Spengelin 1726. Zweigeteiltes Familienwappen (rechts steigender Bock, links Blüte), über einem Totenkopf über gekreuzten Gebeinen.
0127 Grab-Nr. 50,1  
Barocke reichbeschriftete Namenstafel über einem Totenkopf mit gekreuzten Gebeinen. Familie Spengelin 1726."Schlafft wohl ihr Vatter, schlafft beisammen / Die ihr den Namen Spenglin tragt. / Es werden auch, die von euch stammen / Einmahl zur Seiten euch gelegt. / In diese Ruh und Friedenskammer / Allwo der Leib den grösten Jammer / Und was ihm jemals weh gethan / Gantz ungestört verschlaffen kann / Biß Christus ihm dereinst das Leben / Wird samt der Lebens Crone geben".
0128 Grab-Nr. 51  
Unter einer Grabnische neoklassizistischer Sandsteinrahmen mit floraler Bekrönung. Familien Schnell und Ammann.
0129 Grab-Nr. 51,1  
Die verlorengeglaubte Namenstafel aus weißem Marmor mit den Namen der 1901 verunglückten Seglerfreunde K. Schnell, V. Flaechsenhaar und A. Wirth wurde 2003 im Brombeergestrüpp liegend wieder entdeckt und neu angebracht.
0130 Grab-Nr. 53  
Grabmal der Gastwirtsfamilie Zeiss "Zur Alten Post" mit einer von Esaias Gruber 1595 geschaffenen Auferstehungsgruppe. Wiederbelegt bis 1906.
0131 Grab-Nr. 53,1  
Auferstehung Christi. Wertvollste Grabplastik des Alten Lindauer Friedhofs. (Hier Kopie des Reliefs. Das Original wurde 1960 ins Stadtmuseum geborgen). Siegreich und strahlend entsteigt Christus seinem verschlossenen Sarg. Die Binden, in die die trauernden Frauen den Leichnam gewickelt hatten, umwehen ihn jetzt wie ein Siegesmantel und lenken den Blick auf die Seitenwunde. Eine Mandorla aus zu Schnecken gerollten Wolken umgibt den Auferstandenen. Zwei der drei römischen Legionäre, die den Sarg bewachten, fliehen voll Schreck, der dritte verschläft die Auferstehung. Zwei korinthische Säulen, am Fuß mit Bandwerk verziert, tragen das rundgewölbte Dach des Renaissance-Grabmals. Das Relief scheint von steinernem Beschlagwerk und verschlungenen Bändern an der Rückwand festgehalten zu sein. 1595 hat Esaias Gruber dieses Kunstwerk im Auftrag einer unbekannten, vermögenden Familie geschaffen und mit seinem Monogramm AEG versehen. 1710 wurde hier der ev. Pfarrer Franciscus Enderlin und 1720 sein Sohn Pfarrer Johann Georg Enderlin bestattet. Seit 1750 war hier das Erbbegräbnis der Familie des Stadtschreibers Johannes Schielin. Durch eindringendes Wasser ist das Epitaph ist sehr stark beschädigt.
0132 Grab-Nr. 058-060  
Ädukulen entlang der inneren Friedhofmauer.
 
0133 Grab-Nr. 061-062  
Barocke Ädikulen der Nordwestecke.
0134 Grab-Nr.061  
Durch ein barockes Gitter geschütztes Grabmal des Bürgermeisters Dr. Daniel Heider † 1681 und seiner Ehefrau Anna Eckoltin † 1675.
0135 Grab-Nr. 061  
Verziertes, reich vergoldetes Renaissance-Epitaph mit redenden Wappen der Verstorbenen Dr. Daniel Heider und Anna Eckoltin. Es wird umrahmt von zwei gedrehten Säulen mit Weinranken und korinthischen Kapitellen, die einen durchbrochenen Segmentgiebel mit Obelisken und Engelsköpfen tragen. Vermutlich aus der Werkstatt Esaias Gruber.
0136 Grab-Nr. 061  
Detail aus der Grabstätte Dr. Daniel Heider: Gedrehte Säulen mit Weinranken, korinthischen Kapitellen und Aufsätzen, durchbrochene Segmentbogen mit Obelisk und Engelsköpfen. Vermutlich aus der Werkstatt Esaias Gruber.
0137 Grab-Nr. 062  
Barocke Doppelgrabhalle der Familie von Seutter. Zum Schutz des 1960 restaurierten barocken Gitters und der aus Blech getriebenen Grabtafel wurde ein einfaches Baustahlgitter angebracht.
0138 Grab-Nr. 062  
Blick durch das Baustahlgitter auf die barocke, reichgestaltete Grabtafel mit Muschelwerkrahmung, Wappen und lateinischen Inschriften in schwarz, rot und gold. Grabmal von Michael Seutter von Lezen † 1768, Bürgermeister und Erbauer des Cavazzen und seiner beiden Ehefrauen.
0139 Grab-Nr. 062  
Detailansicht der barocken Grabtafel und Gitters an der Seutter'schen Doppelgrabstätte.
0140 Grab-Nr. 064-064  
Ädikulen an der westlichen Friedhofsmauer, z.T. ohne Namenstafeln
0141 Grab-Nr. 064065  
Ädikulen an der westlichen Friedhofsmauer
0142 Grab-Nr. 066  
Familientafel aus rosa Marmor mit Wappen an der Kick'schen Grabstätte mit Geburts- Heirats- und Sterbedaten der Familienmitglieder. In memoriam des 1947 in Zürich verstorbenen Mäzens und Ehrenbürgers Ludwig Kick und seiner Ehefrau Lydia geb. Zippel † 1949.
0143 Grab-Nr. 067  
Zwei bauchige Holzsäulen tragen den Spitzgiebel des Renaissancegrabes. Wiederbelegt von den Familien Kaltschmidt, Küblermeister, und Riedl 1855 - 1903 und Lokomotivführer Benedickt † 1903.
0144 Grab-Nr. 069  
Ädikula mit Spitzgiebeldach. Renaissance-Rahmung der Namenstafeln. Wiederbelegt von Familie Goetzger 1842-1927. Zwei bemerkenswerte Sandsteinsäulen mit Jugendstil-Kapitellen.
0145 Grab-Nr. 069  
Namenstafeln des Familiengrabes Goetzger, weißer Marmor. Der 1842 verstorbene Werkmeister Johann Jacob Goetzger kaufte 1817 den Diebsturm und den Turms der St. Peterskirche und rettete beide vor dem Abriss.
0146 Grab-Nr.070  
Neugotisches Grabhaus mit Sandsteinmaßwerk und reichgegliedeten Säulen. Links Teil eines neugotischen Grabeinfassungsgitters.
0147 Grab-Nr. 070  
Lichtblau ausgemaltes Gewölbe des neugotischen Grabhauses. Vor rostbraunem Hintergrund spitzbogiges Grabmal mit reichem Maßwerkschmuck aus stark verwittertem Sandstein. Namenstafeln völlig unleserlich. Weißes Marmorwappen: Pelikan (möglicherweise Bürgermeisterfamilie Bensperg).
0148 Grab-Nr.074  
Im sog. Mittleren Kirchhof wertvoll gestaltetes Ehrengrab des Lindauer Bürgermeisters Oskar von Lossow †1894 und seiner Familie bis 1938.
0149 Grab-Nr. 082-083  
Grabhäuschen am Durchgang vom sogenannten Mittleren Kirchhof, der 1616 angelegten Erweiterung, nach Süden gegen den ältesten Teil des Friedhofs.
0150 Grab-Nr. 085  
Neugotischer, an die Mauer gesetzter Grabstein. Familie Oberreit, Malermeister 1906.
0151 Grab-Nr. 086  
Grabtafel für Wolf Krell von Esaias Gruber (Steinmetzzeichen AEG). Kopie. Das Original ist in die Kröll-Kapelle transponiert.
0152 Grab-Nr.092-093  
Zwei Grabstätten an der Westmauer des Mittleren Kirchhofs flankiert von Wangen aus der Steinmetzwerkstatt Esaias Gruber mit typisch geschuppten Stirnseiten, Schnecken und Totenköpfen. Wiederbelegt durch die Lehensträger Fussenegger † 1759, Stoffel † 1784, Ludwig Stoffel und Eduard Wachter, Verleger des Lindauer Tagblattes und Ludwig Zeitter, Buchdrucker † 1873. Zwei moderne Namenstafeln.
0153 Grab-Nr. 092  
Moderne Namenstafel vor historischer Mauer: Lehensträger Hechinger † 1759, Bismeyer † 1827 und Nachkommen des Posthalters und Kronenwirts Zagelmeier.
0154 Grab-Nr. 093  
Moderne Namenstafel vor historischer Mauer: Lehensträger Fussenegger † 1759, Stoffel † 1784, Ludwig Stoffel und Eduard Wachter, Verleger des Lindauer Tagblattes, Ludwig Zeitter, Buchdrucker † 1873.
0155 Grab-Nr. 098  
Aufgelockerter, wertvoller alter Baumbestand des Parks Alter Lindauer Friedhof mit klassizistischer Ädikula.
0156 Grab-Nr. 099-101  
Namenstafeln, weißer Marmor des Familiengrabes Fels, Wartmann, Ganzmann. Belegung 1830 - 1919.
0157 Grab-Nr. 099-101  
Dreiteiliges, mit Säulen gerahmtes und von einem Rundbogen bekröntes Familiengrab vor völlig durchnäßter Rückwand. Sandsteinarbeiten in sehr verwittertem Zustand. Familiengrab Fels, Wartmann, Ganzmann.
0158 Grab-Nr.102-105  
Klassizistische Grabhäuschen entlang der Westmauer des Mittleren Kirchhofs.
0159 Grab-Nr. 105-108  
Klassizistische Ädikulen entlang der Westmauer.
0160 Grab-Nr. 105  
Barockes Epitaph in der Form eines Altars. Zwei gegliedertePfeiler tragen einen mehrfach gegliederten Segmentaufsatz, der sich über ein verlorengegangenes quadratisches Wappen (?) wölbt. Weiße, mit Bibelvers und Spruch beschriftete Marmortafel "Tod ist des Lebens schönster Augenblick / Und aus der Nacht wird heit'res Licht geboren. / Raubt dir auch oft dein Liebstes das Geschick / Nicht ewig bleibt- was ewig ist - verloren. Von Pfister'sche Familiengruft.
0161 Grab-Nr. 107  
Kupfergedeckte Grabnische mit Spitzgiebel. Altar-ähnlich gestaltetes Grabmal. Barocke Namenstafel flankiert von Säulen, die einen durchbrochenem Segmentgiebel tragen. Grabmal von Bürgermeister Rudolf Curtabatt † 1705 und seiner Ehefrau Johanna geb. Schludin † 1707. Wiederbelegt durch von Pfister 1900 - 1911, in memoriam von Angehörigen bis 1967.
0162 Grab-Nr. 107  
Barocke, stark verwitterte Namenstafel Bürgermeister Rudolf Curbatt † 1705 und Ehefrau Johanna Schludin † 1707.
0163 Grab-Nr.110-112  
Drei im Jahr 1906 erneuerte Ädikulen in der Nordwestecke des Mittleren Kirchhofs. Die Dächer ruhen auf z.T. erneuerten Säulen aus der Werkstatt des Bildhauers Esaias Guber.
0166 Grab-Nr. 110  
Reich ausstaffierte Grabstätte des Mäzens und Ehrenbürgers Hermann Naeher † 1906 (Tabak- und Gewürzpflanzer in Sumatra, Erbauer von Schloß Holdereggen) und seiner Ehefrau Louise geb. Gonzenbach † 1916. In memoriam seiner Vorfahren, die seit 1600 Lindaus Scharfrichterfamilien stellten und später das hiesige Wund- und Landarztgeschlecht begründeten.
0167 Grab-Nr. 110  
Barock gestaltete ovale Schrifttafel aus poliertem schwarzem Lavastein im Grabmal Naeher.
0168 Grab-Nr. 110  
Barock gestaltete ovale Schrifttafel aus poliertem schwarzem Lavastein im Grabmal Naeher.
0169 Grab-Nr. 112  
Erneuertes Grabhaus über dem wertvoll ausgestatteten Grab von Bürgermeister Martin Matthias Rader † 1681 und seiner Ehefrau Anna Dorothea Kohlöfflin † 1684. Wiederbelegt von der evangel. Pfarrfamilie Porzelius.
0170 Grab-Nr. 112  
Wertvolles Renaissance-Epitaph mit Marmorsäulen und korinthischen Kapitellen. Bürgermeister Martin Matthias Rader und Ehefrau Anna Dorothea Kohlöfflin. Namenstafel sehr verwittert. Steinmetz Esaias Gruber ?
0171 Grab-Nr. 113  
Sehr verwitterte Sandstein-Namenstafel an der nördlichen
Mauer des Mittleren Kirchhofs Familie Egg - Häfele.
0172 Grab-Nr. 114  
Weiße Marmor-Grabtafel mit kassizistischer Umrahmung Familien Fleck - Hüber - Giovanoli belegt 1866 - 1944.
0173 Grab-Nr. 115  
Schlichte Grabnische der Familie Häberlin, Bäckermeister 1873-1903 und das herausragende Familiengrab Gruber.
0174 Grab-Nr. 116  
Trauernder jugendlicher Engel mit gesenkter Fackel. Flach-Relief des Florentiner Bildhauers Emanuele Caroni, weißer Carrara-Marmor. Familiengrabstätte Gruber-Kaltschmid, Thorbecke, Brass, Weismann 1836 - 1967. In memoriam des Ehrenbürgers Prof. August Gruber † 1938.
0175 Grab-Nr. 116  
Grabhaus der Familie Gruber. Säulen der Werkstatt Esaias Gruber, erneuert.
0176 Grab-Nr. 127  
Blühender Blauglockenbaum (Paulownia) im katholischen Teil des Alten Friedhofs.
0177 Grab-Nr. 127  
Nordmauer des katholischen Friedhofs. Klassizistisches Grabhaus der Familie Lingg. 1876 - 1904. Dreifachgrabstätte. Zwei Säulenpaare aus einer eckigen und einer runden Säule aus rotem Sandstein tragen ein spitzes Giebeldach. Namenstafel, sowie ein Bukett von Mohnblüten im Giebelfeld aus Bronze. Grabstätte durch Schmierereien sehr beschädigt.
0178 Grab-Nr. 127  
Grabstätte Lingg: Giebelfeld mit einem Bukett von Mohnblüten aus Bronze.

0179 Grab-Nr.128

 

0180 Grab-Nr. 129

 
 

0181 Lageplan. D

 
 

0182 Lageplan B

 
 

 

 
 

0183 u. 0184 Lageplan B

 
 

0183 u. 0184 Lageplan B

 
 

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