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1. Öffentliche Sitzung
des Lindauer Stadtrates
am Dienstag, 29. Januar
2002
Öffentliche Sitzung:
1. Tagesordnung
Die
Oberbürgermeisterin teilt mit, dass mit dem Landwirt in der Grundstücksfrage
(Kauf von Flächen für den geplanten neuen Kreisverkehr in der
Kolpingstraße) am 26.11.2001 ein Gespräch über die mögliche Abtretung
des Grundstücks für den geplanten neuen Kreisverkehr an der Kolpingstraße
seitens der Verwaltung geführt worden sei. Dieser habe den Inhalt
offenbar lediglich als Information verstanden und habe nunmehr zu
verstehen gegeben, dass damit kein Einverständnis seinerseits für einen
Verkauf abzuleiten sei. Sie habe mit dem Landwirt am Montag, 04.02.2002
einen Gesprächstermin vereinbart. Mit dem Vorschlag der Oberbürgermeisterin,
den TOP 10 vorzuziehen ist der Stadtrat einverstanden. Stadträtin Krieger
sieht einen großen Klärungsbedarf und untermauert den Antrag der WL, den
Punkt 10 von der Tagesordnung abzusetzen, da die elementare Grundstücksfrage
nicht geklärt sei. Stadtrat Freiberg schlägt vor, die offenen Fragen zu
diskutieren und dann in einer Sondersitzung einen Beschluss zu fassen. Die
Oberbürgermeisterin erklärt, der Landwirt sei zwar gesprächs- aber
nicht verhandlungsbereit.
Bürgermeister Dr. Birk stellt fest, dass nicht nur die ungeklärte
Grundstücksfrage Thema sei. Seine Fraktion (SPD) habe mindestens zehn Punkte aufgelistet, die gegen die
Variante C sprächen.
Stadtrat Zeller schlägt dringend vor, heute Anregungen zu geben und die
offenen Fragen aufzuwerfen und zu diskutieren. In 14 Tagen könne man in
einer Sondersitzung entscheiden. Stadtrat Kiss ist der Meinung, dass die
Angelegenheit keinesfalls entscheidungsreif sei. Die ungeklärte Grundstücksfrage
lasse keine Entscheidung zu: man solle jetzt keine Zeit vergeuden.
Insbesondere sei keine Alternativlösung vorgelegt worden, z.B. Bahntrasse
tiefer legen und Brücke darüber bauen. Im übrigen sei er gegen ein „Hoppla-Hop-Entscheidung“,
weil die Basis fehle.
Stadtrat Kreitmeir spricht sich gegen eine Absetzung aus. Angesichts von
92 Schrankenschlüssen pro Tag sei eine andere Lösung dringend notwendig.
Wenn man jetzt nicht weiter diskutiere und handle, seien die Zuschüsse
weg. Mit der Westlichen Insel habe der Stadtrat „auch so angefangen“.
Bürgermeisterin Seberich spricht sich für eine Diskussion, aber gegen
eine Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt aus. Sie beantragt eine
Sitzungsunterbrechung.
Stadtrat Borel spricht sich gegen eine Debatte aus, so lange die Fakten
nicht geklärt seien. Stadtrat Dorfmüller ist gegen eine Abstimmung zum
jetzigen Zeitpunkt. Man mache jetzt die Rechnung „ohne den Wirt (sprich
die Bahn)“. Wenn man jetzt die Variante C realisiere, begehe man
vielleicht einen entscheidenden Fehler im Hinblick auf die künftige Bewältigung
des (zunehmenden) Bahnverkehrs
in Lindau. Stadtrat M. Kaiser informiert über eine Bericht in der Süddeutschen
Zeitung nachdem der bayerische Verkehrsminister mit einer Kürzung der
Bundesförderung für solche Maßnahmen in Höhe von 50 Mio € rechnen müsse.
Es gelte jetzt, die Folgen für Lindau zu klären.
Die Oberbürgermeisterin erklärt, dass es Auftrag des Stadtrate war, die
Höchstförderung zu erreichen. Die
Zusage über den Höchstfördersatz in Höhe von 75% liege schriftlich
vor. Er gelte aber nur dann, wenn die Maßnahme 2002 auf den Weg gebracht
werde. Sie weist den Vorwurf zurück, die Variante C sei übereilt
vorgelegt worden. Stadtrat und Bürgerschaft hätten ausreichend
Gelegenheit zur Information gehabt.
Mit
17:14 Stimmen beschließt der Stadtrat eine Sitzungsunterbrechung.
Stadtrat Freiberg lehnt den Antrag der WL nochmals ab. Allerdings sei eine
Entscheidung heute nicht sinnvoll. Alle Fraktion sollten jetzt ihre
Bedenken und Anregungen äußern. Die Verwaltung solle dann alle
offenen Fragen klären. Dann könne sich der Stadtrat in einer
Sondersitzung nochmals mit dem Thema befassen. Stadtrat Zeller unterstützt
dies. Man müsse jetzt die Schwachpunkte der Variante C ansprechen und
dann in 2-3 Wochen abstimmen. Stadtrat Weinberger äußert seine Bedenken
gegen diese Variante und befürchtet, „dass man jetzt das falsche im
falschen Moment tun könnte“. Die Variante C sei aus grundsätzlichen
Erwägungen heraus abzulehnen. Stadtrat Kiss spricht sich ebenfalls gegen
eine Behandlung aus. Der Stadtrat und die Bürger seine verunsichert: dies
sei keine Basis für eine Entscheidung.
Mit 15:16 Stimmen wird der Antrag der WL abgelehnt, die Variante C nicht
weiterzuverfolgen.
Die
Tagesordnung wird ansonsten einstimmig genehmigt.
2. Beseitigung der beschrankten
Bahnübergänge Bregenzer Straße,
Langenweg und
Laubeggengasse
Zustimmung zur Planungsvariante C
In der nachfolgenden Diskussion werden folgende Bedenken, Anregungen
und Fragen vorgebracht bzw. gestellt (in loser Reihenfolge):
Bahnübergänge Bregenzer Straße und Laubeggengasse belassen und Unterführung
Langenweg bauen
Radfahrer-
und Fußgänger Lösung ist bei C nicht ausgereift (Umwege werden nicht
angenommen)
Problem Ladestraße in Verbindung mit Bahnhofsfrage und Landesgartenschau
Technische Lösung für Bahnübergänge möglich (Sicherheit!)
Problem Güterverkehr in Verbindung mit NEAT-Projekt , Zunahme Bahnverkehr
erwartet
Bahntrasse tiefer legen, Schallschutz für Aeschach!
Unterführung mit Zunahme Bahnverkehr nicht vereinbar
Folgekosten für aufwändige Pumpenanlage der Unterführung
Mögliche Probleme mit Oberflächenwasser bei Starkregen (Beispiel Saarbrücken,
Straßentunnel oft unter Wasser)
Auswirkung der Variante C auf den städt. Haushalt ungeklärt
Kosten für Um-/Rückbauten Kolpingstraße und Bregenzer Straße offen
legen
Eventuell doch Überführungslösung, wenn Bahntrasse tiefer gelegt
negative Auswirkungen auf Insel während der langen Bauzeit
Verkehrsgutachten nicht nachvollziehbar (muss in allen Einzelheiten
vorgelegt werden)
Verkehrserhebung im Oktober unseriös, Auswirkungen auf Sommerbelastung
ungeklärt
Abfluss-Problematik wenn nurmehr eine Spur zur Verfügung steht
(Negativbeispiel Busspur vor einigen Jahren)
Grundstücksproblematik und Umfeld, Lärmbelästigung verlagert
Gefahr der Verlängerung nach Norden vom neuen Kreisverkehr aus (Begründung:
Verkehrsreduzierung in der Kemptener Straße)
Haftungsfrage, Anfechtungsklage bzw. Normenkontrollverfahren möglich
Problem ZU-/Abfahrten (jetzt 2 Zu-/Abfahrten, bei C nur eine Abfahrt)
Stau bei Einfädeln Langenweg in C-Trasse vor Europaplatz
Einfädeln möglicherweise erst am Europaplatz
Änderung Flächennutzungsplan zur Verhinderung B-12-Verlängerung nach
Norden
Beispiel in Immenstadt anschauen, ähnliche Bahnunterführung
Lösung Bregenzer Straße besser mit Überführung als mit Lift
Sicherheitsaspekt bei Bahnübergängen beachten (ist Grund für
Beseitigung der Bahnübergänge)
Eventuell neuen Kreisverkehr nach Süden verschieben (dadurch Grundstücksproblematik
Schmid verhindern), aber Topographie geeignet?
Problem Belastung neuer Kreisverkehr (reicht Kapazität aus?)
Verkehrsgutachten am Berliner Platz (Lindaupark) hat sich nicht
bewahrheitet, Zweifel an solchen Gutachten
Ist bei Variante C Kreisverkehr Europaplatz sinn-/nutzlos?
Muss Unterführung in Betonbecken gelegt werden (Hochwasserschutz)?
Sieben Meter dicke Mergelschicht bietet ausreichend Schutz gegen
Hochwasser
Problem Verkehrsregelung für Stadtbus, wenn Ampeln am Römerpark weg, wie
kommen Busse vom ZUP nach Süden/Osten/Westen raus?
Tieferlegung Bahn müsste bereits in der Wackerstraße beginnen, 1m reicht
nicht aus, 2 m wäre besser
Steigungs-/Gefällstrecke von 600 – 800 m erforderlich
Absenken der Bahnlinie teuer (Ach-Querung, Hochwasserwanne, Kosten?)
Grobuntersuchung für Tieferlegung der Bahn machen und mit Kosten vorlegen
Längsschnitt (im Modell) der Variante C fehlt
Schlechte Erfahrungen mit tollen Projektpräsentationen
Alternativen zu C fehlen (Brücke)
Ökologische und ökonomische Gesichtspunkte stärker gewichten
Brückenlösung 30% billiger
Was
macht Bahn in 10 – 15 Jahren? (keine Entwicklungsmöglichkeiten bei C)
Kosten für Hochwasserschutz bei C ermitteln und vorlegen
Druckmittel Fördermittel- und –Höhe nicht überbewerten
Brücke spart Lärm, Energie und Schadstoffe
Politik muss nachhaltig sein, Folgekosten aller Varianten auf den Tisch,
exakte Kostenvergleiche vorlegen
Wie tangiert NEAT Bahnverkehr in Lindau, Auswirkungen auf Verkehrsdichte?
Wenn Bahn Gleise höher legt, wie sind die Schallschutzmaßnahmen für
Aeschach („Berliner Mauer“ befürchtet, trennt gesamte Stadt)
Folgen für Gleisquerung muss bei Höherlegung der Bahntrasse auch Bahn übernehmen
Tieferlegung Bahn ist besser Lösung
Auswirkungen
von C auf Schoblochweg, Hasenweidweg, Brougierstraße?
Lastwagenverkehr zur Ladestraße über Europaplatz
Wie soll Inselbus Blauwiese-Insel fahren?
Problem Abfahrt von der Insel (1 Abfahrt reicht nicht aus?
Wenn C, dann Parkdeck am Karl-Bever-Platz direkt anbinden
Reicht Mergelschicht zur Hochwasserbewältigung?
Kosten für leistungsfähige Pumpen (auch Folgekosten) und Betonwanne?
Bei C 30 % mehr Abgase und Lärm, Energie
Kosten für geplante Rückbauten Kolpingstraße und Bregenzer Straße?
Bahntrasse tiefer und Brücke drüber ist beste Lösung
Status quo muss abgelehnt werden, zu viele Behinderungen durch
Schrankenschlüsse
Insel 92 mal am Tag blockiert
Pumpen sind technisch kein Problem
Brücke bereits vor 30 Jahren abgelehnt (Verschandelung des Stadtbildes)
Brücke kostet nicht weniger Unterhalt als Unterführung
Bahnübergang Bregenzer Straße muss bleiben, bis Bahnhofsfrage geklärt
(Druckmittel gegen Bahn)
Gutes Beispielt für gelungene Unterführung in Immenstadt
NEAT-Projekt auf Grundlage Splügen-Basistunnel wohl gestorben
Gotthardlösung
wird favorisiert (nicht über Lindau)
Jetzt
Entscheidung für C treffen, nicht mehr verschieben
B 12-Verlängerung nach Norden nicht im Gespräch
Flächennutzungspan ändern, Flächen bereits anderweitig genutzt –
keine Gefahr
Kein Nadelöhr neuer Kreisverkehr – ist nur Verschiebung vom Europaplatz
nach Norden
Von der Stadt geforderte zusätzliche Bahnverbindungen (Monatfoner Bahn,
Mittel-Thurgau-Bahn) bringen noch mehr Schrankenschlüsse, Situation dann
für Insel noch unerträglicher
Unterführung C ist beste Lösung
Bei Abfluss Verkehr über eine Spur nicht bedacht, dass am neuen
Kreisverkehr auch der Ost-West-Querverkehr mit dabei ist, andere Situation
wie am Europaplatz
Staugefahr dadurch groß, ist „Verschlimmbesserung“
Weiterführung B 12 vom Kreisel nach Norden wäre notwendige und gewünschte
Entlastung für Kemptener Straße (ist gefährliches Argument – nur
Verschiebung der Lärm- und Verkehrsproblematik)
Bahnhofsentscheidung wird durch C vorweggenommen und festgelegt
Planung C ist Fußgänger- und Radfahrer-feindlich
Offen ist bei Unfall und Hochwasser Notwege Eisenbahndamm und Ladestraße
(beides nicht gewollt)
Bundesgartenschau sieht Sperrung Ladestraße vor, dann Notweg nicht mehr
gegeben
Variante D vorgeschlagen: Tieferlegung Bahntrasse und Überführung
Stadtrat tut sich mit Jahrhundertentscheidung offenbar sehr schwer
Status quo ist gar nicht schlimm: Schrankenschlüsse portionieren den
Verkehr
Sicherheitsproblem
Schranken nur durch veraltete Technik
Stadtrat und Bürgerschaft können nicht alles haben: billig, sicher,
bequem – geht nicht
Lieber Entscheidung nicht übers Knie brechen
Höchstförderung nur, wenn Verfahren vor Beginn der Sommerferien
abgeschlossen, dann Bewilligungsbescheid noch 2002, 2003 mit Baumaßnahme
starten
Bearbeitung der vielen Fragen durch Verwaltung in 2-3 Wochen unmöglich
NEAT-Auswirkungen derzeit nicht kalkulierbar, dann Entscheidung erst in
vielen Jahren
Technische und finanzielle Fragen klären, dann Vorlage in Sondersitzung
Stadtrat mit Entscheidung
Wenn nicht, dann von Höchstfördersatz verabschieden
Antrag Stadtrat Zeller:
Fragen
und Probleme baldmöglichst angehen und Lösung dem Stadtrat baldmöglichst
zur Entscheidung vorlegen. Ergänzung Stadtrat Freiberg: In Sondersitzung
behandeln, Verkehrsplaner und Vertreter der Bahn dazu einladen.
Antrag wird mit 20:11 Stimmen angenommen:
3. Bekanntgaben der Oberbürgermeisterin
Die Oberbürgermeisterin informiert über die Aktivitäten In Sachen
Postservice in Aeschach.
4a.
Jahresabschluss 2000 der Stadtverkehr Lindau (B) GmbH
Der Stadtrat ermächtigt die Oberbürgermeisterin einstimmig, in der
Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss 2000 der Stadtverkehr Lindau
(B) GmbH in der Fassung vom 30.03.2001 festzustellen und den Mitgliedern
des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung für das Jahr 2000 die
Entlastung zu erteilen.
4b.
Jahresabschluss der Telekommunikation Lindau (B) GmbH)
Der Stadtrat ermächtigt die Oberbürgermeisterin mit 18:12 Stimmen,
in der Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss 2000 der Stadtverkehr
Telekommunikation Lindau (B) GmbH in der Fassung vom 30.03.2001
festzustellen und den Mitgliedern des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung
für das Jahr 2000 die Entlastung zu erteilen.
5. Senioren- und Pflegeheim Reutin
Sachstand
und weiteres Vorgehen
Der Stadtrat stimmt mit 28:2 Stimmen der Maßnahme zu und beschließt
eine Förderung für den Neubau in Höhe von 7.669,38 € je Pflegeplatz
und für die Sanierung in Höhe von 5.112,92 € je Pflegeplatz. Die
Auszahlung erfolgt in drei gleichen Jahresraten, beginnend im Jahre 2003.
6. Badegebührensatzung
Umstellung
auf EURO
Der Stadtrat folgt der Empfehlung des Finanzausschusses und beschließt
einstimmig die Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Benutzung
der Städtischen Seebäder.
7. Aufnahme von zwei Gebäuden in
die Denkmalliste
a) Bregenzer
Straße 48
b) Münchhofstraße 1
Nach längerer Diskussion, in der es überwiegend um die Modalitäten
der Aufnahme und Streichung in die Denkmalliste, das Procedere bzw. das
Zusammenwirken zwischen Stadt und Denkmalamt sowie die rechtliche Stellung
des Bauamtes/Bauausschusses geht, beschließt der Stadtrat einstimmig, die
Nachtragsliste mit den aufgeführten Baudenkmalen Münchhofstraße 1 und
Bregenzer Straße 48 als Ergänzung zu der vom Stadtrat vom 21.12.1974
verabschiedeten Liste nach § 2 Abs. 1 Bayer. Denkmalschutzgesetz zu
billigen.
8. Bebauungsplan Nr. 53
„Villenlandschaft Schachener Ufer“
Satzungsbeschluss
Die vorgebrachten Bedanken und Änderungen werden vom Stadtrat diskutiert
und beschlossen.
Mit 28:2 Stimmen fasst der Stadtrat folgenden Beschluss:
Der 2. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 53 „Villenlandschaft Schachener
Ufer“ mit geänderten Planfassung vom 13.11.2001 wird mit Begründung
nach § 10 (1) BauGB als Satzung beschlossen. Die ortsübliche
Bekanntmachung ist vorzunehmen.
9.
33. Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich östlich des
Preisingerweges
2. Änderung
des Bebauungsplanes Nr. 60a „Erweiterung am Gstäudweg“
Behandlung der Anregungen und Stellungnahme der Träger
öffentlicher Belange
Die vorgebrachten Bedanken und Änderungen werden vom Stadtrat diskutiert
und beschlossen.
Mit 28:1 Stimmen fasst der Stadtrat folgenden Beschluss:
1. der Entwurf zur 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 60a „Erweiterung
am Gstäudweg“ mit Planfassung vom 29.05.2001 wird mit der Begründung
nach § 10 (1) BauGB als Satzung beschlossen.
9. Bootsliegeplätze im Kleinen See
weiteres
Vorgehen
Mit 23:4 Stimmen beschließt der Stadtrat, entsprechend der Alternative 1
weiterzuverfolgen und die Liegeplatzanlage nicht an Dritte zu übergeben.
Die Finanzierung der Erneuerung der Bootsstege und der Neubau der
Dusch/WC-Anlage soll entsprechend Alternative 1 Nr. 2 erfolgen. Des
weiteren wird die Verwaltung beauftragt, ein neues Konzept über die
Verwaltung, Vergabe und Nutzung der Bootsliegeplätze im Kleinen See zu
erarbeiten.
10. Anfragen
Stadtrat Borel erkundigt sich nach dem weiteren Vorgehen in Sachen
Poststelle Aeschach. Die Oberbürgermeisterin berichtet über den
aktuellen Sachstand. Weiter will Stadtrat Borel wissen, warum sich
einzelne Gruppierungen im Wahlkampf nicht an die vereinbarten Spielregeln
(z.B. Plakatierungsverbot in der Fußgängerzone) halten würden. Stadtrat
Kiss erkundigt sich, ob auch der ehemaligen Luitpoldkaserne der Verlust
der Denkmal-Eigenschaft drohe. Stadtrat Kramer stellt eine Frage nach
fehlenden Behindertenrampen beim Eingang IHL und vhs auf der Westlichen
Insel. Die Oberbürgermeisterin sichert eine Beantwortung der Fragen zu. |