Direkt zu:

Maßnahmen, Aktionen, Projekte

Ein Teil des Klimaschutzkonzeptes Lindau 2020 ist ein Maßnahmenkatalog mit über 40 konkreten Maßnahmen zu den Sektoren Energie-Versorgung, Private Haushalte, Verkehr / Mobilität, Wirtschaft und Städtische Projekte.

Aktuelle Veranstaltungen und Aktionen werden auf der Seite “Aktuelles“ angekündigt.

Die nachfolgende, nicht abschließende Liste gibt einen groben Überblick über die laufende Umsetzung der Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept. 

  • Im November 2014 haben die Hausmeister der städtischen Gebäude an einer Hausmeisterschulung teilgenommen.
  • Kampagne zur Energieeffizienz für kleine und mittlere Unternehmen
  • Teilnahme an der Kampagne des Klimabündnis »Kindermeilen - Kleine Klimaschützer unterwegs«
  • Energieteam und Stadtwerke Lindau haben in der gemeinsamen Vortrags- und Diskussionsreihe „Wir sprechen über..." zwischen April 2013 und Dezember 2014 mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern aktuelle Thema diskutiert: April 2013 »...über den Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Region«, Juli 2013 »...über Elektromobilität«, November 2013 »...über Energie.Sparen!«, März 2014 »...über das Kraftwerk im Keller", April 2014 »...über Erneuerbare vs. Naturschutz«, September 2014 »...warm durch den Winter«, Dezember 2014 »...Thermografie«
  • Für Lindauerinnen und Lindauer findet jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat eine unabhängige, kostenlose Energieberatung in den Räumen der Stadtverwaltung statt.
  • Das Lindauer Energieteam beteiligt sich mit unterschiedlichen Aktionen an der jährlich stattfindenden Bayerischen Klimawoche, z.B. Gewinnspielen, Vorträgen und Ausstellungen.
  • Einen geeigneten Standort für eine öffentliche Elektrotankstelle haben Energieteam, Stadtwerke und Stadtverwaltung gemeinsam auf dem unbeschrankten Teil des Karl-Bever-Parkplatzes gefunden. Seit Februar 2014 stehen dort und an zwei anderen Orten im Stadtgebiet sowie in Wasserburg öffentlich zugängliche Elektrotankstellen zur Verfügung. Diese sollen Hemmnisse im Bereich der Elektromobilität abbauen.
  • Die Heizungspumpentauschaktion, die der Landkreis Lindau 2013 durchgeführt hat, wurde von den Stadtwerken Lindau und vom Lindauer Energieteam unterstützt.
  • »Handy, Laptop & Co. - clever entsorgen» ist eine Alt-Handy-Sammelaktion des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, an der sich das Lindauer Energieteam im Jahr 2013 beteiligt hat.
  • Ein Lindauer Klimaschutz-Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 den Anteil erneuerbarer Energien am Strom-Mix auf 100 % anzuheben. Dieses Ziel ist bereits erreicht.
  • Im Bereich Mobilität befindet sich derzeit einiges in Lindau im Umbruch. Hierzu zählt zum Beispiel die Frage des Bahnhofstandortes sowie die Unterführungen Langenweg und Bregenzer Straße, aber auch der Stadtratsbeschluss zum Antrag auf Mitgliedschaft bei der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e.V. (AGFK) vom Juli 2012 sowie die Tatsache, dass für die Erarbeitung eines klimafreundlichen Mobilitätskonzeptes eine Förderung durch die Nationale Klimaschutz Initiative durch den Projektträger Jülich bewilligt wurde. Die Arbeiten am klimafreundlichen Mobilitätskonzept sollen Mitte 2015 unter der Zuständigkeit der Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) beginnen.
  • Auf verschiedenen städtischen Gebäuden sowie Gebäuden der Stadtwerke und der GWG sind Photovoltaikanlagen installiert (z.B. Seniorenheim Reutin, Eissportarena, Bürogebäude GWG etc.)
  • Die beiden Elektrofahrräder, die den Mitarbeitern der Stadtverwaltung zur Verfügung stehen, erfreuen sich großer Beliebtheit, denn mit diesen Pedelecs lassen sich auch diejenigen Einsatzorte im Stadtgebiet gut erreichen, für die sonst vielleicht das Auto gewählt worden wäre.
  • Die Stadtwerke Lindau bieten unterschiedlichste klima- und umweltfreundliche Förderprogramme
  • Seit August 2012 ist die Stadtverwaltung Mitglied beim örtlichen Carsharing-Verein bodenseemobil. Durch diese Mitgliedschaft hat die Stadtverwaltung die Möglichkeit, auf die Fahrzeuge des Vereins zurückzugreifen, wenn die eigenen Dienstwagen ausgebucht sind. So können Spitzen abgefangen und die Beschaffung eines zusätzlichen Dienstwagens konnte vermieden werden.
  • 2013 / 2014 hatten Lindauer Unternehmen die Gelegenheit, am Projekt Ökoprofit teilzunehmen. Hier sollten ökologischer Nutzen und ökonomischer Gewinn verbunden werden, indem der Ressourcenverbrauch reduziert, negative Umweltauswirkungen vermindert, die Rechtssicherheit erhöht und die Liquidität verbessert wird.
  • Mit einem wöchentlichen Tipp des Energieteams haben die Mitarbeiter der Stadtverwaltung über das Intranet Informationen zu den Themen Ressourcenverbrauch, Energieeinsparung, nachhaltige Mobilität, klimafreundliche Ernährung etc. erhalten.
  • Die Sanierung und Modernisierung des Gebäudebestandes der GWG ist eine wichtige fortlaufende Maßnahme. So hat die GWG beispielsweise das Projekt „Revitalisierung Köchlinwiese abgeschlossen. Insgesamt wurden hier in mehreren Bauabschnitten sechs Gebäude energetisch saniert, wobei besonders darauf geachtet wurde, das "Altbau-Flair" der Gebäude zu bewahren. Aktuelle Projekte führt die GWG auch auf ihrer Internetseite auf.

Projekte Städtische Gebäude / Hochbau

Die Stadt Lindau besitzt annähernd 100 Gebäude, die aus verschiedensten Baujahren stammen, teilweise denkmalgeschützt sind und ganz unterschiedlich genutzt werden. Die Sanierung und Modernisierung städtischer Gebäude ist deshalb in Lindau fortlaufend ein wichtiges Thema.

Bei der Sanierung und Modernisierung hat sich die Stadt zum Ziel gesetzt, unter Beachtung der besonderen Rahmenbedingungen jedes Einzelprojektes möglichst hohe energetische Standards umzusetzen. Was genau machbar ist, bestimmen aber natürlich auch die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel, also wie viel Geld der Stadtrat in einem Haushaltsjahr für diese Arbeiten zur Verfügung stellt.

Das größte Projekt ist derzeit die Sanierung der Grund- und Mittelschule Reutin. Mit den geplanten Maßnahmen soll rund die Hälfte der Energie eingespart werden.

Neben den großen Projekten werden immer wieder zahlreiche kleinere Maßnahmen durchgeführt, so z.B. die Dämmung von obersten Geschossdecken, der Austausch von Fenstern sowie die Modernisierung der Heiz- und Lüftungstechnik (z.B. Pumpentausch, Wärmerückgewinnung, Leitungsdämmung etc.)

Nachfolgende (nicht abschließende!) Liste gibt einen beispielhaften Überblick über die in den letzten Jahren vom Hochbauamt durchgeführten Maßnahmen an städtischen Gebäuden:

2014

  • Freizeitzentrum Oberreitnau: Sanierung Dachflächen mit zusätzlicher Wärmedämmung
  • Energetische Sanierung Schule Reutin Bauabschnitt 2 und 3
  • Erneuerung einiger Fenster in der Schule Aeschach
  • Jugendzentrum Zech „Fresh“: Fassadendämmung und Verkleidung

2013

  • Energetische Sanierung Schule Reutin, Bauabschnitt 1und 2
  • Erneuerung der Heizungsanlage des Stadttheaters und der Grundschule Insel
  • Beteiligung an Neubau Kindergarten St. Ludwig in Aeschach mit Passivhauskomponenten
  • Einige Fenster in der Schule Aeschach wurden erneuert


2012

  • Dämmung oberste Geschossdecken (z.B. Rathaus Reutin, Villa Lindenhof)
  • Einwohnermeldeamt: Dachsanierung und -dämmung
  • Einbau öffentlicher WC mit Duschen und Umkleiden für Bootsliegeplatzinhaber am Brettermarkt
  • Freizeitzentrum Oberreitnau (Schwimmbad und Turn- und Mehrzweckhalle): Neubau BHKW mit Brennwerttechnik anstelle der alten Ölheizung

2011

  • Familienzentrum minimaxi: Neubau als Passivhaus
  • Dreifachturnhalle Aeschach: energetische Sanierung mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II; Errichtung einer Photovoltaikanlage
  • Schule Altstadt: teilweise Erneuerung Fenster und Dämmung oberste Geschossdecke
  • Dämmung oberste Geschossdecke (z.B. Jugendzentrum Xtra, Verwaltungsgebäude Stadtgärtnerei)

2010

  • Krematorium: neuer Etagenofen (Gasfeuerung) mit Abgasreinigungsanlage
  • Stadtgärtnerei: Hackschnitzelheizung mit dezentralem Nahwärmenetz
  • Wohnung Theatermeister (Barfüßerplatz): Sanierung inkl. Dachdämmung

2009

  • Turnhalle Grundschule Zech: energetische Sanierung
  • Villa Engel: Dachsanierung und -dämmung
  • Bregenzer Str. 12 (Einwohnermeldeamt): teilweise Bodendämmung und Erneuerung Fenster
  • Senioren- und Pflegeheim Reutin: Photovoltaikanlage

2008

  • Schule Reutin: Anbau Ganztagsbetreuung
  • Erneuerung Beleuchtung in Schulen
  • Rotes-Kreuz-Gebäude: Dachsanierung und Dämm-Maßnahmen

2007

  • Senioren- und Pflegeheim Reutin: Sanierung Altbau
  • Bregenzer Str. 8 (Bauamt): WC-Erneuerung und Teilerneuerung Fenster
  • Schulen in Zech und Reutin: Sonnenschutz

2006

  • Mittelschule Aeschach: Umrüstung der Heizanlage (34 Jahre alter Gas-/ Öl-Kessel) auf Gasbrennwerttechnik
  • Erneuerung Heizanlagen in Mietgebäuden

2005

  • Erweiterungsbau Senioren- und Pflegeheim Reutin: Lüftung mit Wärmerückgewinnung
  • Bregenzer Str. 12 (Einwohnermeldeamt): teilweise Bodendämmung

2004

  • Energieeinsparung durch Beleuchtungserneuerung an Schulen
  • Sanierung Stadtmauern mit regionalen Materialien

2003

  • Turnhalle Reutin: Einbau Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • Öffentliche WC mit Duschen für Bootsliegeplatzinhaber am Kleinen See
  • Sanierung Stadtmauer / Schanzen mit regionalen Materialien

2002

  • Sanierung Luitpoldkaserne (Bauabschnitt 2)
  • Sanierung Schanzen mit regionalen Materialien
  • Seniorenbegegnungsstätte „Auf dem Wall": Heizungsanlage und Trockenlegung

2001

  • Bregenzer Str. 6 und 8: Dachsanierung und -dämmung
  • Kindergarten Maria Ward (Insel): Neubau im Passivhausstandard
  • Sanierung Luitpoldkaserne (Bauabschnitt 1)