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19.12.2017

Pressemitteilung: Neues Mini-Spielfeld in Zech

Vorgezogene Weihnachtsüberraschung für Nachwuchskicker: Im Lindauer Stadtteil Zech wird ein neues Mini-Spielfeld entstehen.

Die Firma Polytan wird dort im Auftrag der Stadt Lindau ein 20 x 13 Meter großes Spielfeld der jüngsten Generation errichten. „Wer sieht, wie seht das Mini-Spielfeld am Stadion benutzt wird, der weiß, wie wichtig solche Sportplätze für Kinder und Jugendliche sind“, erklärte Lindaus Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker beim Spatenstich.

Noch im Januar werden die Erdarbeiten beginnen. Wann das Spielfeld fertig ist, hängt stark von der Witterung ab. „Für den Bau des Spielfelds brauchen wir trockene Witterung“, sagt Jan Ruoff, der Bauleiter der Firma Polytan. Er hofft, dass der Ball bereits im April rollen kann.

Das Mini-Spielfeld, das ungefähr 70.000 Euro kosten wird und zum Teil aus Spenden bezahlt wird, ist Bestandteil der Sport- und Freiflächenplanung der Stadt Lindau. Unter anderem wird die Stadt 600.000 Euro in einen Kunstrasenplatz am städtischen Stadion investieren und den Belag des Mini-Spielfeldes am Stadion für ungefähr 20.000 Euro sanieren.

 

Bild vergrößern: Spatenstich Minispielfeld
Spatenstich Minispielfeld: OB Dr. Gerhard Ecker, Jan Wragge (Betriebsleiter Stadtgärtnerei), Sportplatzwart Wolfgang Mayr, Spielplatzwart Sven Schöner, Meinrad Gfall (Stellvertretender Leiter der GTL), Jan Ruoff (Bauleiter Polytan) und Peter Eberhardt (Vertrieb Polytan).

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Stadt Lindau investiert in den Sport - Schulen und Vereine profitieren von den Investitionen

Die Erfolge der Eishockeyspieler, der Jugend-Fußballboom der SpVgg Lindau und die anerkannt gute Nachwuchsarbeit in den Vereinen der Stadt, sowie die Kindersportschule KISS des TSV Lindau gemeinsam mit dem TV Reutin – um nur einige Beispiele zu nennen: Lindau ist eine sportliche Stadt.

In den vergangenen Jahren hat die Stadt deshalb auch kontinuierlich in die Sportanlagen investiert. Auch im kommenden Jahr wird Lindau seine Sportstätten weiter ertüchtigen.

„Unsere Förderung richtet sich dabei hauptsächlich auf den Schulsport und den Jugendbereich. Aber natürlich profitieren die Vereine auch im Erwachsenenbereich von den Sportstätten“, sagt Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker. Als langjähriger Fußballer und jetziges Vorstandsmitglied beim FC Augsburg, weiß er um die Wichtigkeit von Bewegung: „Gerade im Kindes- und Jugendalter ist Sport sehr wichtig.“

Daher unterstützt er auch die geplante Investition von ungefähr 600.000 Euro für einen Kunstrasenplatz am städtischen Stadion. „Hier bieten wir Schulen und Vereinen in zentraler Lage eine gute Trainingsmöglichkeit. Gleichzeitig entlasten wir den Rasen im städtischen Stadion“, erklärt er.

Beim Spielfeld im Stadion und beim Faustballfeld wird jeweils die Grasnarbe komplett saniert. Das beliebte Minispielfeld am Stadion bekommt einen neuen Kunststoffbelag. Diese drei Maßnahmen kosten insgesamt rund 75.000 Euro.

Außerdem soll der kleine Hartplatz in einen Beach-Handballplatz umgebaut werden. Der TSV Lindau hat sich bereit erklärt, dies umzusetzen und zu finanzieren. In Zech wird ein neues Minispielfeld für rund 70.000 Euro neu gebaut.

„Neben den zahlreichen Investitionen wurden und werden die Pflegemaßnahmen auf den Anlagen je nach Beanspruchung durch die GTL/Stadtgärtnerei intensiviert“, sagt Stadtgärtner Meinrad Gfall und freut sich, dass die Zusammenarbeit mit den Vereinen sehr gut klappt.

Gfall verweist darauf, dass in den vergangenen Jahren bereits erhebliche Investitionen getätigt wurden. Im Städtischen Stadion bekam der Trainingsplatz der SpVgg Lindau eine neue Flutlichtanlage für 100.000 Euro. Die Leichtathleten sowie die Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Sanierung der Laufbahn im Stadion, die 250.000 Euro kostete.

Für das Spielfeld war eine neue Beregnungsanlage fällig für 25.000 Euro. Dazu kamen neue standsichere Fußballtore im städtischen Stadion, in Zech und in Oberreitnau für insgesamt 20.000 Euro.

Darüber hinaus wurde in Zech eine Beregnungsanlage für 25.000 Euro für das Rasenspielfeld eingebaut. Der Belag des Hartplatzes wurde für 15.000 Euro wiederhergestellt.

In Oberreitnau wurde am Freizeitzentrum ein Bolzplatz für 30.000 Euro errichtet. Hier hebt OB Dr. Ecker das Engagement einer Stiftung und von Bürgermeister Karl Schober hervor, die sich an der Umsetzung und Finanzierung des Projektes beteiligten.

„Meine Mitarbeiter befinden sich in engem Kontakt mit den Vereinen. Letztendlich geht es bei den Sportstätten nur wie im Sport allgemein mit Teamgeist. Es ist klar, dass die Träume nicht in den Himmel wachsen können, aber wir versuchen den jahrelangen Investitionsstau auch hier weiter aufzulösen. Wir sind auf einem guten Weg“, sagt er.

Zumal nicht nur in die Spielfelder investiert wurde, sondern auch in Gebäude. So wurde die Schulturnhalle in Reutin für fast 2 Millionen Euro saniert. Die Duschen im Stadion wurden für 32.000 Euro saniert und die Sanierung der Kanäle schlug mit 33.000 Euro zu Buche.

Für die Beleuchtung im Stadion wurden 60.000 Euro fällig, der neue Bodenbelag im Vereinsheim der SpVgg, das der Stadt gehört, kostete etwa 3.500 Euro. 13.000 Euro kostete ein Derrickkran für den Seglerhafen.

Dazu kamen noch die Heizung in der Jahnturnhalle mit mehr als 30.000 Euro, der Prallschutz in der Schulturnhalle in Zech mit 10.500 Euro und die Beleuchtung für die Halle im Freizeitzentrum Oberreitnau mit 37.000 Euro. Wobei in letzterem Betrag die 28.000 Euro für die Bühnenbeleuchtung noch nicht enthalten sind.

Für das kommende Jahr plant OB Dr. Gerhard Ecker einen „Runden Tisch Sport“. „Wir werden die Zusammenarbeit mit den Vereinen und der Vereine untereinander weiter stärken“, nennt er ein Ziel. Zudem erwartet er, dass mit dem Kunstrasen und den anderen Investitionen auch die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen weiter verbessert wird.