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Rund eine Autostunde nördlich von Lindau ist der Luxus vieler Jahrhunderte in Form eines Prachtschlosses zu sehen: Das Schloss Sigmaringen am Südende der Schwäbischen Alb thront dort auf einem großen, gestreckten Felsen. Von unten ist dies der Anblick, den Künstler seit Jahrhunderten auf Gemälden verewigen. Von oben, wo die Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen residierten, haben Besucher einen traumhaften Ausblick auf die weiten Felder und dichten Wälder des anliegenden Naturparks.

Eine Zeitreise durch die Architektur

Erstmals im elften Jahrhundert erwähnt, wurde Schloss Sigmaringen über die Jahrhunderte immer wieder umgebaut. Die ältesten bis heute sichtbaren Teile des Schlosses sind um 1200 entstanden. Die Zelt- und Pultdächer, die Türme und Tore sowie die runden Fensteröffnungen in den Burgmauern erinnern an diese längst vergangene Zeit. Es erfolgten Aus- und Umbauten, die Wandlung zum Renaissanceschloss unter Graf Karl II. von Hohenzollern-Sigmaringen (1576 – 1606) sowie Änderungen im Stil der Neugotik gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit vielen Spitzbögen und reichhaltigen Verzierungen.

Geheimnisvoll und fast schon mystisch sind die ältesten Teile der Burg, die heute leider unerreichbar sind: Sie befinden sich unter den Neubauten und Umbauten. Die neueren Teile des Schlosses wurden auf ihren Ruinen erbaut.

Prunkvolle Säle voller Schätze

Prunkvoll verzierte Säle und glanzvolle Salons bestimmen das Innere von Schloss Sigmaringen. Die schmucken Räumlichkeiten sind voller alter Holzmöbel, wertvollem Porzellan und Gemälden aus neun Jahrhunderten Kunstgeschichte. Es gibt aber wesentlich mehr zu sehen als königliches Mobiliar, in dem der Adel sein kostbares Silberbesteck verstaute. So zeigt beispielsweise das Marstallmuseum seltene Kutschen des fürstlichen Fuhrparks.

Ein weiteres Highlight ist die Waffensammlung mit rund 3.000 Ausstellungsstücken. Darunter befinden sich fast einhundert mittelalterliche Harnische und Rüstungen mitsamt Kampfhelmen und natürlich allerlei Waffen. Wer statt Waffen lieber Kunst bestaunt, freut sich über den Galeriebau mit Malereien und anderen Kunstwerken sowie frühgeschichtlichen Exponaten, teils aus der Steinzeit. Die Fürstliche Hohenzollernsche Hofbibliothek ist ein Traum für Liebhaber von Kunst und Literatur: Hohe Räume, stuckverzierte Decken, lange Gänge und dazwischen riesige Bücherregale, in denen sich Hunderte wertvolle Bücher aneinander reihen.

Sie sehen schon: Aus historischer, architektonischer und künstlerischer Sicht ist das Schloss Sigmaringen ein echtes Schmuckstück Baden-Württembergs – sowohl von außen als auch von innen.


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