Veranstaltungen

tribe-loading

« Alle Veranstaltungen

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Der müde Kasperl und die Kartografie – Das Kunstmuseum Lindau präsentiert Stephan Huber

24. November @ 11:00 - 17:00

|Serientermin für Veranstaltung (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 11:00 Uhr am Sonntag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag stattfindet und bis 2. Februar 2020 wiederholt wird.

| 3,00 €
Stephan-Huber-Hochvogel-Das-Allgäu

„Es gibt keinen Gegenstand in meinem Werk, der nicht irgendwie an meine Biographie geknüpft ist“, erklärt Künstler Stephan Huber seine Kunst. Vom 23. November 2019 bis zum 2. Februar 2020 wird er im Kunstmuseum Lindau drei Werkgruppen präsentieren, die in den letzten Jahren in das Zentrum seines künstlerischen Schaffens gerückt sind: weiße Bergskulpturen, neu zusammengesetzte Landkarten und Filme von Kasperltheatern, die grundlegende Fragen des Lebens beleuchten.

Stephan Huber ist 1952 in Lindenberg im Landkreis Lindau geboren und lebt und arbeitet heute in München. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste in München und war dort von 2004 bis 2017 Professor für Bildhauerei. Seine Werke zeigte er bereits auf der documenta 8 1987, auf der Biennale 1999 in Venedig und in zahlreichen renommierten Ausstellungshäusern.

Im 2019 neu eröffneten Kunstmuseum am Inselbahnhof in Lindau wird er der erste zeitgenössische Künstler sein, der in den neuen Räumlichkeiten ausstellt. Dort werden drei zwei-Meter-große Bergskulpturen „Antelao“, der Doppelblock „Tre Cime“ und „Watzmann“, gemeinsam mit einer Reihe kleinerer Berge zu sehen sein. Ebenso werden seine Werke der Kartografie gezeigt, die die Welt nicht abbilden, sondern interpretieren. Ausgestellt werden rund 15 großformatige Karten, darunter auch eine neue Karte des Bodensees. Außerdem wird ein großer Globus zu sehen sein, der den mit den Augen des Künstlers gesehenen Zustand der Welt zeigt. Erstmalig in Deutschland präsentiert das Kunstmuseum Lindau Hubers neue runde Landkarten aus den Jahren 2018 und 2019.
Drei Filme von Puppentheatern werden in Lindau vorgeführt: das Handpuppentheater „Kasperl ist krank“ sowie die zwei Marionettentheater „Leibniz‘ Lust und Teufels Tod“ und „Love & Peace“. Dort verbindet Huber volkstümliches Marionettentheater mit philosophischen Fragestellungen.

Durch Hubers gesamtes Werk zieht sich ein autobiographischer Ansatz. Die kulturelle, geographische, intellektuelle und soziale Prägung seines Lebens schreibt sich in seine Arbeiten ein. So inspirieren ihn seine Allgäuer Herkunft mit dem allgegenwärtigen Blick auf die Berge, die Inszenierungswucht katholischer Hochfeste, die Bildopulenz des volkskunsthaften Barocks sowie die Ideen der 68er-Jahre. Der Künstler lotet mittels verschiedener Medien und Perspektivwechsel seine Verortung in der Welt aus und verweist mit seinem Werk auf ein Kernthema des modernen Menschen in einer globalisierten Welt.

Grundsätzlich ist die Ausstellung für Kinder geeignet (Karten und Bergskulpturen). Die Filme, die im Medienraum gezeigt werden, sind allerdings recht verstörend und sollten nicht unbedingt von Kindern angeschaut werden

Begleitend zur Ausstellung werden an den Wochenenden um 14:30 Uhr öffentliche Führungen (3,00 € zzgl. Eintritt) angeboten.

Details

Datum:
24. November
Zeit:
11:00 - 17:00
Eintritt:
3,00 €
Veranstaltungskategorie:
Website:
https://www.kultur-lindau.de/museum/stephan-huber/

Veranstalter

Kulturamt Lindau
Website:
www.kultur-lindau.de

Veranstaltungsort

Kunstmuseum am Inselbahnhof
Maximilianstraße 52
Lindau, 88131 Deutschland
+ Google Karte