TopZum Ursprung der Oberen Argen - Rund um Stiefenhofen - Westallgäuer Wasserweg 21

Kurzbeschreibung

Die abwechslungsreiche Halbtageswanderung führt nicht nur zum Ursprung der Oberen Argen, sondern auch zu einigen ehemaligen Mühlen- und Sägenstandorten. Zum Teil wird dort heute noch Holz geschnitten oder mit Hilfe von Kleinkraftwerken Strom erzeugt.

Beschreibung

Zur Weißenbachmühle
In Stiefenhofen lohnt sich zunächst ein kurzer Abstecher zum Hochwasserrückhaltebecken. Es schützt den Ort bei starken Regenfällen vor dem dann stark anschwellenden Bach. Von dort führt die Wanderung zunächst an der markanten, aus heimischer Weißtanne errichteten Begegnungsstätte vorbei Richtung Ranzenried. Hier öffnet sich der Blick auf die Nagelfluhkette mit dem 1833 Meter hohen Hochgrat. Am Waldrand entlang geht es weiter zum Feriendorf Wolfsried. Beim Überqueren der Hauptstraße am Parkplatz ist Vorsicht geboten. An drei einzeln gelegenen Bauernhöfen vorbei führt die Wanderung weiter zur ehemaligen Weißenbachmühle. Bereits im Jahr 1290 war hier ein Bauern hof. Der älteste Nachweis über eine Mühle an dieser Stelle geht ins Jahr 1579 zurück. Bis 1876 wurde in der Weißenbachmühle Getreide gemahlen, die Sägemühle war noch viel länger in Betrieb.

Obere Argen
Hier ist auch der Ursprung der Oberen Argen: Sie wird durch den Zusammenfluss von Tannholzbach, Seelesgraben, Schwarzenbach und Trabersbach (Weißenbach) gebildet. Seit 1854 zwängt sich hier eine Bahn linie neben dem Wildbach durch das enge Tal. Früher stand am Ende des Tals eine Mahl- und Sägemühle. In der Ortschaft Oberthal hofen findet sich ebenfalls eine ehemalige Sägemühle. Die Technik der durch Wasser kraft betriebenen Gattersäge ist teilweise noch vorhanden. Ein modernes Flusskleinkraft werk erzeugt ökologischen Strom. Zwischen Oberthalhofen und Unterthalhofen fließt die Obere Argen in weiten Mäanderni durch die landwirtschaftlich genutzen Wiesen. In Unterthalhofen findet sich eine noch intakte, aktive Sägemühle. Hier wird Bauholz geschnitten. Zugleich erzeugen zwei Turbinen Strom aus Wasserkraft. Über Harbats hofen und durch den Burgstallwald führt der Weg zurück nach Stiefenhofen.

Startpunkt der Tour

Parkplatz bei der Festhalle in Stiefenhofen.

Medien

Autor

Landratsamt Lindau (Bodensee) | erstellt: | geändert:

Quelle

Landratsamt Lindau (Bodensee)
https://www.landkreis-lindau.de

Bewertung

  • Kondition
  • Technik
  • Erlebnis
  • Landschaft

GeoData

Schwierigkeit: Keine Angabe
Strecke: 9,83 km
Dauer: 3:15 h
Aufstieg: 208 m
Abstieg: 208 m
Tiefster Punkt: 746 m
Höchster Punkt: 836 m

Eigenschaften

  • aussichtsreich
  • Rundtour
  • kulturell / historisch

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Höhenprofil

Thumb

Sind Sie auf der Suche nach einem erholsamen Spaziergang, einer gemütlichen Tour zum Wandern oder suchen Sie doch eher einen anspruchsvollen Aufstieg Richtung Gipfel? Gefallen Ihnen actionreiche Fahrradtrails oder sind Sie eher der Genussradler? Skaten Sie gerne entlang des Bodenseeufers oder laufen Sie lieber aktiv mit Stöcken durch den Park? Gehen Sie im Winter gerne Langlaufen, Rodeln oder genießen Sie lieber die weiße Pracht bei einer Winterwanderung?