ab 21. Mai 2020 wieder geöffnet

 


Hunde an Leine erlaubt
Nicht für Kinderwagen geeignet
Befahren der Oberen Argen mit Kajaks verboten

Der Eistobel ist für Wanderer und Naturliebhaber – ob jung oder alt  – einer der aufregendsten Orte des Allgäus. Planen Sie für Ihren Aufenthalt in Lindau am Bodensee am besten eine kurze Fahrt nach Isny-Maierhöfen ein, um die rund 15.000 Jahre alte Schlucht kennenzulernen. Auf einem festen und sicheren Pfad begeben Sie sich auf eine gut dreieinhalb Kilometer lange Reise durch ein Naturschutzgebiet mit Stromschnellen, Wasserfällen und Felswänden, die in der letzten Eiszeit vor zehn- bis fünfzehntausend Jahren entstanden. Durch Erdbeben, die Fluten des Flusses Argen und stetige Erosion schuf die Natur über viele tausend Jahre eines der heute schönsten Geotope Bayerns.

Eine Schlucht im Märchenwald

Bei der Ankunft auf dem Naturschutzgelände stehen Sie vor einem märchenhaften Wald mit prächtiger Flora und Fauna. Zwischen mächtigen Ahornbäumen, Eschen, Ulmen, Buchen und Eiben spazieren Sie an der rauschenden Strömung entlang. Auch Tiere fühlen sich hier wohl, beispielsweise die Wasseramsel, Blauflügel-Prachtlibellen und mächtige Kolk-Raben. Auf dem Waldboden nahe dem Gewässer wuchern außerdem feuchtigkeitsliebende Schattenpflanzen – fast wie in einem tropischen Regenwald wachsen hier Moos, Farne und Riesen-Schachtelhalme.

Führung zu mächtigen Wasserfällen

Der Eistobel zeigt Ihnen die wilde Natur in all ihrer Schönheit, aber auch mit ihren Gefahren. Bei den Stromschnellen ist Vorsicht geboten: Die Strömung der Oberen Argen sollten Sie nicht unterschätzen. Wo sich das Wasser auf der Streuobstwiese mit kinderfreundlichem Familienplatz noch gemächlich durch das Gelände bahnt, sollten Sie die kleinen Wasserfälle genauso aus sicherer Distanz betrachten wie den großen Wasserfall, der über eine schräge Felswand 18 Meter in die Tiefe stürzt. Nicht umsonst herrscht auf dem kompletten Gelände Badeverbot. Besuchen Sie auch den „Tobelweg“, an dem sich das Wasser durch gewaltige Felsbrocken zwängt und sehen Sie sich die „Hohe Wand“ an – eine 20 Millionen Jahre alte Sandsteinformation. Ein ebenso eindrucksvoller Anblick ist der Stausee mit einer 50 Meter hohen und senkrecht in den Himmel ragenden Gesteinswand. Wer garantiert nichts verpassen möchte, nimmt an einer Führung durch die Eistobelschlucht teil. Am Info-Pavillon direkt am Eingang erfahren Sie alles Wichtige über die verschiedenen Wanderwege, Tiere, Pflanzen und die Geologie des Naturschutzgebietes.

Wenn Wasser zu Eis wird

Im Winter wirkt der Eistobel wie der Schauplatz aus einem frostigen Wintermärchen: Die Wasserfälle verwandeln sich durch den Frost zu riesigen Eiszapfen, während die Umgebung unter einer dicken Schneedecke in den Tiefschlaf fällt. In den Wintermonaten, vom 1. November bis zum 31. März, ist das Ausflugsziel Eistobel deshalb offiziell geschlossen.


Öffnungszeiten

ab 21. Mai 2020 wieder geöffnet

 


Informationen

Hunde an Leine erlaubt
Nicht für Kinderwagen geeignet
Befahren der Oberen Argen mit Kajaks verboten