Lighthouse

Fragt man die Lindauer nach den sch√∂nsten Seiten ihrer im und am Bodensee¬†gelegenen Heimatstadt, so erh√§lt man viele unterschiedliche Antworten.¬†Kein Wunder, denn sowohl auf dem Festland als auch auf der Insel¬†hat Lindau viel zu bieten.¬†Hier stellen wir Ihnen einige der Highlights vor ‚Ästund versprechen Ihnen, dass Sie noch jede Menge mehr entdecken werden.

Lindauer Hafeneinfahrt

Die wohl bekannteste Sehensw√ľrdigkeit in Lindau sowie am gesamten Bodensee ist die Lindauer Hafeneinfahrt: Das unz√§hlige Male fotografierte Ensemble aus Bayerischem L√∂wen und Leuchtturm ist das Wahrzeichen der Stadt.

Von der Landseite kommend links thront die imposante, sechs Meter hohe Löwen-Statue aus Sandstein mit Blick Richtung Bregenzer Ufer.

Rechts davon befindet sich der Neue Leuchtturm, in dem 139 Stufen auf 33 Meter H√∂he f√ľhren. Belohnt wird der Aufstieg mit einem atemberaubenden Rundumblick auf die Inselstadt, den Bodensee und die √Ėsterreicher und Schweizer Alpen.

Der Mangturm in Lindau

Wer die Hafeneinfahrt sieht, sieht auch den Mangturm: Der quadratische Steinbau aus dem 12. Jahrhundert befindet sich direkt an der Seepromenade von Lindau am Bodensee.

Der 20 Meter hohe Turm wurde urspr√ľnglich als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung errichtet und war fr√ľher nur √ľber eine Zugbr√ľcke erreichbar. Mit dem Bau des Neuen Leuchtturms verlor er seine Funktion als Signal- und Beobachtungsposten. Er wurde um ein Geschoss aufgestockt und mit markanten glasierten Ziegeln gedeckt. 91 Stufen f√ľhren unters Dach, wo im Sommer M√§rchenstunden f√ľr Erwachsene stattfinden.

Diebsturm in Lindau am Bodensee

Etwas versteckt im Stra√üengewirr der Insel Lindau befindet sich eine weitere Sehensw√ľrdigkeit: der 1380 errichtete Diebsturm, dessen farbenfrohe Ziegel und die verspielten Eckt√ľrmchen ihn weithin sichtbar machen.

Lange Zeit bildete das 35 Meter hohe, gedrungene Bauwerk das westliche Ende der Stadtbefestigung. Da er sich auf dem h√∂chsten Punkt der Insel ‚Äď dem Schrannenplatz ‚Äď befindet, wurde der Diebsturm lange Zeit als Wachturm genutzt. Sp√§ter deklarierte man ihn zum Gef√§ngnis um ‚Äď dies erkl√§rt seinen heutigen Namen.

In unmittelbarer N√§he befindet sich auch die √ľber 1.000 Jahre alte Peterskirche, welche gemeinsam mit¬†dem Zeughaus und der¬†ehemaligen Glockengie√üerei¬†ein malerisches¬†mittelalterliches Ensemble rund um den Schrannenplatz bildet.

 

Spannende Stadtf√ľhrungen

Um mehr Hintergrundinformationen zu den Sehensw√ľrdigkeiten von Lindau zu erhalten und die mit den Geb√§uden verbundenen Geschichten zu erfahren, nehmen Sie am besten an einer Stadtf√ľhrung teil.

Mit viel Humor und jeder Menge Hintergrundwissen begleiten Sie unsere G√§ste- und Stadtf√ľhrerInnen auf einer Zeitreise durch Lindaus Kultur, Geschichte, Tradition und Leben.

In der Zeit vom 30. Juni bis 29. Oktober 2021 finden w√∂chentlich gef√ľhrte Stadtrundg√§nge statt. Mehr Details erfahren Sie hier.

Sehensw√ľrdigkeiten

Die Peterskirche am Schrannenplatz ist t√§glich von 10:00 ‚Äď 18:00 Uhr ge√∂ffnet. Es kann zu Abweichungen kommen.

Im Alten Rathaus kann lediglich die Ehemals Reichsst√§dtische Bibliothek (ERB) im Erdgeschoss (Zugang √ľber den Reichsplatz) besichtigt werden.

Der Ratssaal im 1. Stock ist nicht f√ľr die √Ėffentlichkeit zug√§nglich.

Der Mangturm hat Рanders als manche vermuten Рnichts mit dem Lindauer Schönheits-Chirurgen Prof. Dr. Mang zu tun.

Die Benennung des Turmes l√§sst auf ein ehemaliges Bauwerk in seiner Nachbarschaft schlie√üen: das Tuch- und Mangenhaus. So hie√üen im Mittelalter die Lagerh√§user der Tuchmacherzunft. Der Name Manghaus leitet sich also von der Mangel ab ‚Äď der Gl√§ttmaschine der F√§rber.

Der Mangturm kann im Rahmen der Märchenstunde sowie während der Hafenweihnacht besichtigt werden.

Aktuell ist der Neue Leuchtturm aufgrund des Corona-Virus geschlossen.

Normalerweise ist der Neue Leuchtturm von April bis Oktober bei schönem Wetter von 10:00 bis max. 21:00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt f√ľr Erwachsene kostet 2,10¬†‚ā¨ und f√ľr Kinder 0,80¬†‚ā¨.
F√ľr Gruppen oder Schulklassen gibt es keine Erm√§√üigung.

 

 

Lindaus Ehrenb√ľrger Graf Lennart Bernadotte af Wisborg (1909 ‚Äď 2004), dessen Familie bis heute ihren Sitz auf der Insel Mainau hat und dessen Gro√üvater – der sp√§tere K√∂nig Gustav V. von Schweden – im Jahr 1901 die ersten Nobelpreise verlieh, war 1951 Mitbegr√ľnder und langj√§hriger Spiritus Rector der Lindauer Nobelpreistr√§gertagungen.

Heute ist seine Tochter Bettina Gr√§fin Bernadotte Pr√§sidentin des Kuratoriums f√ľr die Tagungen. Deren Gesch√§ftsstelle, ebenso wie die der Stiftung Lindauer Nobelpreistr√§gertagungen, hat ihren Sitz wie die Tourist-Information in dem Haus am Alfred-Nobel-Platz 1. Die enge Verbindung zum schwedischen K√∂nigshaus zeigte auch 2019 der Besuch IM K√∂nigin Silvia von Schweden in Lindau und im Lennart-Bernadotte-Haus.

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